Unzufriedenheits-Check

Unzufrieden im Job?

Warum Deine leere Batterie Dir etwas sagen will

Kennst Du das? Du kommst nach einem zweiwöchigen Urlaub zurück, fühlst Dich für einen kurzen Moment
tatsächlich erholt und denkst: „Vielleicht wird jetzt alles wieder besser.“
Doch schon nach wenigen Stunden am ersten Arbeitstag ist dieses Gefühl
verschwunden. Die innere Anspannung ist zurück, und Deine Energie scheint sich
innerhalb kürzester Zeit wieder in Luft aufzulösen.

Viele Menschen kennen genau
dieses Gefühl. Sie würden vermutlich nicht einmal sagen, dass sie ihren Beruf
hassen. Oft ist es sogar ein Job mit Verantwortung, gutem Gehalt und
Sicherheit. Von außen betrachtet scheint alles in Ordnung zu sein. Trotzdem ist
da dieses leise Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt.

Vielleicht bist Du genau
deshalb auf diesen Artikel gestoßen. Weil Du unzufrieden im Job bist und
verstehen möchtest, warum sich Dein Berufsalltag inzwischen so schwer anfühlt.

Genau an diesem Punkt möchte
ich Dich einladen, einen Moment innezuhalten. Nicht, um vorschnell über eine
Kündigung nachzudenken. Sondern um gemeinsam zu verstehen, warum berufliche
Unzufriedenheit häufig viel tiefer geht, als wir zunächst glauben.

Ist es normal, trotz eines guten Jobs unzufrieden zu sein?

Ja, das ist sogar sehr häufig der Fall. Viele Menschen, die beruflich unzufrieden sind, arbeiten in sicheren, gut bezahlten Jobs mit netten Kollegen. Von außen betrachtet gibt es keinen offensichtlichen Grund für die Unzufriedenheit. Genau das macht sie so schwer zu greifen, denn die Ursache liegt selten im Umfeld, sondern meist darin, dass die eigenen Werte und Bedürfnisse sich verändert haben.

Eine Batterie wird nicht ohne Grund leer

Ich mag das Bild einer Batterie, weil es so gut beschreibt, was viele Menschen im Berufsleben erleben.

Eine Batterie entlädt sich nicht plötzlich. Sie verliert ihre Energie nach und nach. Am Anfang fällt das kaum auf. Irgendwann merkt man jedoch, dass die Dinge, die früher selbstverständlich waren, plötzlich deutlich mehr Kraft kosten.

Die meisten reagieren darauf ganz vernünftig. Sie nehmen sich ein paar Tage frei oder hoffen, dass nach einem abgeschlossenen Projekt endlich wieder Ruhe einkehrt. Für kurze Zeit scheint das sogar zu funktionieren. Doch oft dauert es nur wenige Tage, bis die Batterie erneut im roten Bereich angekommen ist.

Genau dann lohnt es sich, eine Frage zu stellen, die sich erstaunlich wenige Menschen stellen: Warum wird meine Batterie eigentlich immer wieder so schnell leer?

Wir konzentrieren uns häufig darauf, neue Energie zu tanken. Viel wichtiger wäre jedoch zu verstehen, wodurch wir sie Tag für Tag verlieren.

Du weißt jetzt schon, dass Du Deinen Weg aus der Unzufriedenheit nicht alleine gehen willst?

Dann lass uns sprechen! Bei einem kostenlosen Kennlerngespräch finden wir gemeinsam heraus, wie wir Deinen Kompass wieder richtig ausrichten.

Raus aus der Unzufriedenheit, Mann schaut zufrieden in die Kamera

Vielleicht ist Deine Batterie gar nicht das Problem

In meinen Coachings begegnen mir immer wieder Menschen, die überzeugt sind, sie müssten einfach belastbarer werden. Manche besuchen Resilienzseminare oder versuchen, ihre Energie mit Sport und Erholung zurückzugewinnen. Bitte versteh mich nicht falsch, all das kann sinnvoll sein. Doch manchmal behandeln wir damit nur die Symptome und nicht die eigentliche Ursache.

Stell Dir vor, Du fährst jeden Tag mit Deinem Auto zur Arbeit. Nach einigen Kilometern leuchtet die Tankanzeige auf. Also fährst Du zur nächsten Tankstelle, tankst voll und setzt Deinen Weg fort. Am nächsten Tag passiert dasselbe. Und am Tag darauf wieder. Würdest Du nicht irgendwann anfangen, nach der Ursache zu suchen?

Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass Du zu wenig Energie hast. Vielleicht investierst Du Deine Energie seit Jahren in etwas, das längst nicht mehr zu dem Menschen passt, der Du heute bist.

Wenn Deine Erschöpfung inzwischen über eine normale Verausgabung hinausgeht, lohnt sich auch ein Blick in meinen Artikel Burnout – was tun?. Dort zeige ich, wo die Grenze zwischen beruflicher Unzufriedenheit und einem echten Burnout verläuft.

Reicht Urlaub nicht aus, um wieder zufrieden zu werden?

Kurzfristig ja, aber langfristig meistens nicht. Urlaub und freie Tage können die Batterie für ein paar Tage wieder aufladen. Kehrt die Erschöpfung jedoch bereits am ersten Arbeitstag zurück, liegt das Problem tiefer als bei reiner Urlaubsreife. Dann lohnt es sich, nicht nur Energie zu tanken, sondern zu verstehen, wodurch sie Tag für Tag wieder verloren geht.

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„Eigentlich dürfte ich doch gar nicht unzufrieden sein.“

Diesen Satz höre ich erstaunlich oft. Viele meiner Klienten kommen nicht ins Coaching, weil sie in einem offensichtlich schlechten Arbeitsumfeld arbeiten. Häufig erzählen sie mir von sicheren Arbeitsplätzen, guten Kollegen und interessanten Aufgaben. Von außen betrachtet gibt es keinen offensichtlichen Grund, etwas zu verändern.

Und genau das macht die Situation so schwierig. Denn wenn es keinen klaren Auslöser gibt, suchen wir die Ursache fast automatisch bei uns selbst.

„Vielleicht bin ich einfach nicht belastbar genug.“ „Andere wären froh über meinen Job.“ „Ich sollte mich nicht so anstellen.“

Diese Gedanken sind nachvollziehbar. Sie führen jedoch oft dazu, dass Menschen ihre eigenen Gefühle immer weiter infrage stellen, statt neugierig hinzuschauen, warum sie unzufrieden im Job sind.

Dabei erfüllt Unzufriedenheit eine wichtige Aufgabe. Sie möchte uns nicht ärgern, sie möchte uns aufmerksam machen.

Der Glaubenssatz, der viele Menschen festhält

Es gibt einen Gedanken, der mir in Coachings immer wieder begegnet, manchmal ganz offen, manchmal zwischen den Zeilen: „Ich bin nicht gut genug.“

„Für etwas anderes reicht es wahrscheinlich nicht.“ „Ich habe zu lange in derselben Branche gearbeitet.“ „Vielleicht sollte ich einfach zufrieden sein.“

Das Tragische daran ist nicht, dass Menschen solche Gedanken haben. Das Tragische ist, dass sie sie für die Wahrheit halten. Ich sehe das anders. Diese Überzeugungen beschreiben nicht, wer ein Mensch wirklich ist. Sie beschreiben die Geschichten, die wir uns über viele Jahre erzählt haben.

Und genau deshalb beginnt Veränderung für mich auch nicht mit der Suche nach einem neuen Job. Sie beginnt mit einem neuen Blick auf Dich selbst.

Was viele Menschen an sich selbst überrascht

Einer der schönsten Momente in meinen Coachings ist nicht der, in dem sich jemand für einen neuen Arbeitgeber entscheidet. Es ist der Moment davor, in dem Menschen beginnen, sich selbst wieder mit anderen Augen zu sehen.

Viele Menschen kennen ihre fachlichen Qualifikationen sehr genau. Doch wenn ich sie frage, welche Werte ihnen im Berufsleben wirklich wichtig sind oder welche Tätigkeiten ihnen tatsächlich Energie schenken, wird es häufig still.

Dabei liegt genau dort oft der Schlüssel. Solange wir nicht wissen, was uns antreibt, orientieren wir uns automatisch an dem, was von außen vernünftig erscheint. Wir entscheiden uns für Sicherheit, für ein gutes Gehalt oder den nächsten Karriereschritt, weil es sich logisch anfühlt. Problematisch wird das erst, wenn es dauerhaft gegen das arbeitet, was uns als Mensch ausmacht.

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Lisa hat nicht den Job gewechselt, sie hat sich selbst wiedergefunden

Als Lisa zu mir kam, war sie überzeugt, dass sie lediglich einen neuen Arbeitgeber finden müsse. Sie hatte sich bereits Stellenanzeigen angesehen und ihren Lebenslauf aktualisiert. Trotzdem fühlte sich keine dieser Möglichkeiten wirklich richtig an.

Im Laufe unseres Coachings wurde deutlich, dass Lisa über viele Jahre vor allem Entscheidungen getroffen hatte, die vernünftig waren. Sie hatte Sicherheit gewählt, Verantwortung übernommen, sich angepasst. All das machte sie zu einer geschätzten Mitarbeiterin. Aber nicht zu einer zufriedenen.

Als wir gemeinsam ihre Werte herausarbeiteten, wurde ihr klar, warum sie sich schon so lange innerlich leer fühlte. Nicht ihr Beruf war grundsätzlich falsch. Es war das Umfeld, in dem sie ihre Stärken kaum einsetzen konnte.

Heute erzählt Lisa oft, dass sie ihre Arbeit nicht deshalb liebt, weil plötzlich alles perfekt ist. Sondern weil sie das Gefühl hat, wieder sie selbst sein zu dürfen.

Es geht nicht darum, einen perfekten Job zu finden. Es geht darum, einen Beruf zu leben, in dem Du Dich nicht dauerhaft von Dir selbst entfernen musst.

Vielleicht stellst Du Dir die falsche Frage

Viele Menschen beschäftigen sich irgendwann mit der Frage: „Soll ich kündigen?“

Ich habe genau dieser Frage sogar einen eigenen Artikel gewidmet: Soll ich kündigen? – Im ewigen Hamsterrad der Gefühle. Dort gehe ich ausführlicher darauf ein, warum dieser Gedanke oft im Kreis dreht.

Ich halte diese Frage für verständlich. Gleichzeitig glaube ich, dass sie häufig zu früh gestellt wird. Denn bevor Du entscheidest, ob Du Deinen Arbeitgeber verlassen möchtest, solltest Du verstehen, warum Du überhaupt unzufrieden im Job bist.

Muss ich sofort kündigen, wenn ich unzufrieden im Job bin?

Nein, das musst Du nicht. Bevor eine Kündigung sinnvoll ist, solltest Du erst verstehen, woher Deine Unzufriedenheit wirklich kommt. Manchmal liegt die Ursache im Unternehmen, manchmal in den eigenen Aufgaben oder darin, dass sich die eigenen Werte über die Jahre verändert haben. Diese Klarheit entscheidet darüber, welcher Schritt wirklich der richtige ist.

Vielleicht liegt die Ursache tatsächlich im Unternehmen. Vielleicht passen Deine Aufgaben nicht mehr zu Deinen Stärken. Oder Du hast Dich in den vergangenen Jahren persönlich weiterentwickelt und merkst nun, dass Dein Beruf nicht mehr zu dem Menschen passt, der Du heute bist.

Es gibt jedoch eine Frage, die jeder Mensch für sich beantworten sollte: Was zieht mir Tag für Tag so viel Energie, dass meine innere Batterie kaum noch die Chance hat, sich vollständig aufzuladen?

Erst wenn Du darauf eine ehrliche Antwort gefunden hast, entsteht Klarheit. Und genau aus dieser Klarheit heraus lassen sich gute Entscheidungen treffen.

Drei Fragen, die Dir helfen können

Vielleicht möchtest Du Dir nach dem Lesen dieses Artikels ein wenig Zeit nehmen. Nicht, um sofort eine Entscheidung zu treffen, sondern um Deine Situation ehrlich zu betrachten.

Frage Dich:

  • Welche Aufgaben geben mir heute noch Energie und welche kosten mich dauerhaft Kraft?
  • Welche Werte kann ich in meinem Berufsalltag wirklich leben und welche kommen viel zu kurz?
  • Bleibe ich in meinem Job, weil er noch zu mir passt oder weil meine Angst vor einer Veränderung größer ist als meine Sehnsucht nach einem erfüllteren Berufsleben?

 

Es gibt auf diese Fragen keine richtigen oder falschen Antworten. Wichtig ist nur, dass sie ehrlich sind.

Wenn Dir eine Struktur dabei hilft, ehrlicher hinzuschauen, dann probiere gerne meinen Unzufriedenheits-Check aus. In wenigen Minuten findest Du heraus, wie es aktuell um Deine Energie steht und wo genau die größten Kraftfresser in Deinem Berufsalltag liegen.

Wie finde ich heraus, warum ich im Job unzufrieden bin?

Der erste Schritt ist ehrliches Hinschauen statt schnelles Weitermachen. Frag Dich, welche Aufgaben Dir noch Energie geben und welche Dich dauerhaft Kraft kosten, und welche Werte Du in Deinem Berufsalltag wirklich leben kannst. Ein strukturiertes Werkzeug wie der Unzufriedenheits-Check oder ein Coaching kann dabei helfen, diese Ursachen schneller sichtbar zu machen.

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Ehrlichkeit ist der Anfang jeder Veränderung

Du musst nicht morgen kündigen. Du musst auch nicht sofort wissen, wie Deine berufliche Zukunft aussieht. Aber wenn Deine innere Batterie seit Monaten immer wieder auf Rot springt, dann lohnt es sich, dieses Gefühl ernst zu nehmen.

Berufliche Unzufriedenheit ist kein Zeichen von Undankbarkeit. Sie ist häufig der Hinweis darauf, dass Du Dich verändert hast. Das ist kein Scheitern. Es ist Entwicklung.

Und deshalb wünsche ich mir, dass Du diesen Artikel nicht mit der Frage schließt, ob Du kündigen solltest. Ich wünsche mir, dass Du Dich fragst: Wann war ich eigentlich das letzte Mal wirklich ehrlich zu mir selbst?

Vielleicht beginnt genau dort der Weg zurück zu einem Berufsleben, das Dir nicht nur Sicherheit gibt, sondern auch neue Energie schenkt.

Lass uns gemeinsam herausfinden, warum Deine Batterie ständig leer wird

Wenn Du beim Lesen gemerkt hast, dass Du Dich in vielen Gedanken wiederfindest, dann lade ich Dich herzlich zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein.

Gemeinsam schauen wir uns Deine Situation in Ruhe an. Nicht mit dem Ziel, möglichst schnell eine Entscheidung zu treffen, sondern mit dem Ziel, Klarheit zu gewinnen.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen.

Zusammenfassung

Hier noch einmal das Wichtigste, das ich Dir mit diesem Artikel auf den Weg geben möchte:

  1. Unzufrieden im Job zu sein, bedeutet nicht, dass mit Dir etwas nicht stimmt. Häufig zeigt Deine innere Batterie nur, dass Du Deine Energie schon lange an der falschen Stelle einsetzt.
  2. Urlaub und freie Tage können neue Kraft schenken. Wenn die Erschöpfung jedoch sofort zurückkehrt, lohnt es sich, die eigentliche Ursache Deiner Unzufriedenheit zu verstehen.
  3. Viele Menschen halten Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ davon ab, neue Möglichkeiten überhaupt in Betracht zu ziehen. Veränderung beginnt oft mit einem neuen Blick auf sich selbst.
  4. Du musst heute keine Kündigung schreiben. Aber vielleicht ist heute der richtige Tag, ehrlich auf Deine Situation zu schauen.
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Nicole Martens

Nicole Martens 

Meine Vision ist es, Menschen darin zu unterstützen, wieder glücklich und zufrieden in ihrem Job zu sein – einem Job der Spaß macht und in dem die eigenen Werte gelebt werden können.

Ich bin Coach für die berufliche Neuorientierung, ehemalige Personalleiterin und stand vor ein paar Jahren an dem Punkt, an dem Du vielleicht heute stehst. Ich weiß genau wie es sich anfühlt, wenn man nur noch im Gedankenkarussel feststeckt und es gefühlt nicht weitergeht. Gerne möchte ich Dir zeigen, wie auch Du einen anderen beruflichen Weg gehen kannst.